Training mit situaction
Ich beziehe mein Verständnis des Begriffs Training aus interaktiven Sportarten, in denen Höchstleistungen nur durch hochspezifische übungen, komplexe Simulationen (Trainingsspiele), letztlich aber vor allem durch Wettkampfpraxis erreichbar sind. Das gilt um so mehr für alltagsrelevante Skills. Ein Training, das die sofortige Umsetzung nicht im Blick hat, erreicht keine nachhaltigen Ergebnisse. Die Interaktions-, Kreativitäts- und Improvisationsmuskeln müssen täglich in Aktion sein, um geschmeidig zu werden. Gemäß eines lösungsorientierten Ansatzes arbeiten wir im Training immer mit den Ressourcen, die schon im Repertoire vorhanden sind und bauen diese konsequent und mit spürbarer Erfolgskontrolle aus. Theorie spielt im Training daher nur eine untergeordnete Rolle. Trainingszeit ist kostbar und für die Praxis da.
Ein erfolgreiches Training weckt das Engagement der Teilnehmer durch eine Kombination aus Spaß, individuell angepasster Herausforderung und persönlicher Bedeutung. Spielend und spielerisch. Spiel bedeutet dabei höchste Ernsthaftigkeit im Tun. Ein spielerisches Training löst im Teilnehmer die Begeisterung und ungeteilte Aufmerksamkeit aus, mit denen Kinder und Sportler im geschützten Spielrahmen vollkommen selbstverständlich agieren und damit am effektivsten lernen.
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