Nach 11 Jahren auf allen möglichen Bühnen kann ich als Solist und Trainer noch näher dran sein am Publikum. Ich sehe mich nicht als Künstler oder Schauspieler. Ich verkörpere und präsentiere kein Werk. Ich ermögliche als Spieler und Trainer Situationen, in denen intensive Geschichten zwischen mir und dem Publikum entstehen. Ich interagiere mit Menschen, die Spass haben oder etwas über sich lernen wollen. Im Idealfall beides.
Als Improspieler treffe ich den Ton, der die Komik des Moments mit den universellen Geschichten verbindet, die alle Menschen berühren. Ich mag meine Zuschauer und sie spüren das.
Als Trainer liegt meine Stärke darin, dass Menschen unter meiner Leitung Lust und Selbstvertrauen bekommen, neue überraschende Erfahrungen zu machen. Ich baue stabile Brücken zu diesen Erfahrungen, helfe sie zu verstehen und in den Alltag mitzunehmen. Dabei stehe ich nie über meinen Teilnehmern, bin ihnen manchmal einen kleinen Schritt voraus. Nie mehr.
Zu improvisieren heisst für mich, spielerisch - furchtlos und neugierig - Geschichten zu entdecken, Sinn zu finden, zu lernen.
Die Interaktion mit anderen Menschen ist immer eine Herausforderung. Dabei spielerisch und gelassen zu bleiben, schenkt letztlich Freundschaft, Kraft, Inspiration, Glück.
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