Formate

Jede Veranstaltung bietet durch Ihren Anlaß und die Menschen vor Ort eine Fülle von einzigartigen Inspirationen, die der versierte Spieler aufgreifen kann. Sei es in kurzen Gesprächen während der Show, durch vorab beschriebene Zettel mit Sätzen und Stichworten, durch Zurufe während der Szenen oder einfach nur dadurch, dass ein durchs Bild huschender Kellner eingebaut wird. Veranstaltungsspezifische Materialien (Fachbegriffe aus dem Berufsalltag, die Diashow vom Familienurlaub oder Betriebsausflug, berufsspezifische Gegenstände etc.) sind ausgezeichnete Inspirationsquellen. Das Programm wird individuell zugeschnitten, Wünsche werden gern erfüllt.

5 unbekannte Begriffe

Ich bitte das Publikum um 5 Begriffe, deren Bedeutung ich nicht kenne: Fachbegriffe aus dem Arbeitsalltag, Dialektbegriffe aus unterschiedlichen Regionen etc. Ich erzähle eine Geschichte, in der diese Begriffe zentral verwendet werden. Nach der Geschichte wird die wahre Bedeutung der Begriffe aufgedeckt.

Ist ja typisch

Ich lasse vor dem Auftritt typische Sätze zu Braut und Bräutigam, Geburtstagskind oder sonstigem Jubilar von den Festgästen auf Zettel schreiben. Ich erzähle eine Geschichte mit den Hauptpersonen im Mittelpunkt. Sobald in der Geschichte eine wörtliche Rede vorkommt, wird ein Satz vom Zettel vorgelesen, am besten vom Jubilar selbst. Ich rechtfertige den willkürlichen Satz und erzähle die Geschichte nach und nach weiter.

Ist ja typisch 2

Ich hole mir Eigenschaften, Gewohnheiten und Macken des Jubilars und spiele diesen, z.B. in einer Alltagsszene, allein oder zusammen mit einem Freiwilligen. Ein enger Verwandter oder Kollege sitzt neben der Bühne und hupt, sobald ich etwas "unrealistisches" spiele. Ich versuche mein Glück noch mal und die Szene geht weiter.

Comedyvortrag

Es kommen auf Zettel geschriebene Sätze (aus dem Vortrag, aus der Firmenbroschüre etc.), kuriose Statistiken u.v.m. zum Einsatz. Dieses Material baue ich in einen witzigen Vortrag zu einem Thema ein - sei es frei vom Publikum erfunden oder passend zum Veranstaltungsthema. Ein Freiwilliger reicht die Zettel und entscheidet somit, an welcher Stelle sie eingebaut werden. Gerne auch als Powerpointkaraoke. Oder darf's eine Festrede zur Verleihung des Nobelpreises sein? Immer doch.

Verkaufsschlager

Stichworte zu realen Eigenschaften bisheriger Produkte oder wünschenswerte bis skurille Eigenschaften inspirieren die Produktpräsentation eines neuen Verkaufsschlagers oder einer bahnbrechenden neuen Methode. Möglich ist die Variante, das ganze als Interview zu führen mit einem Freiwilligen als Moderator und Fragensteller.

Satz für Satz

Ich lasse Sätze zum Thema, aus dem Firmanalltag oder Firmenprospekt auf Zettel schreiben und bitte einen Freiwilligen auf die Bühne. Wir improvisieren eine Szene zum Thema. Der Freiwillige muß als Text nur die Sätze auf den Zetteln vorlesen. Ich rechtfertige die willkürlichen Sätze und treibe die Szene voran.

Realitätscheck

Mit einem Freiwilligen spiele ich eine Situation, die im Vortrag oder bei einem Gespräch mit einem Gast angesprochen wurde. Der Freiwillige spielt so realistisch wie möglich, ich so extravagant wie möglich. Nach der kurzen Szene werden aus dem Publikum drei Elemente erfragt, die verändert werden sollen. Dann wird die Szene noch einmal gespielt.

Film noir: Ein ungeheuerliches Verbrechen

Ich spiele einen lässigen Detektiv im Stile Philip Marlowes, der ein grosses Verbrechen aufzuklären hat. Alle möglichen Inspirationsmaterialien dienen als Indizien und werden nach und nach zur Lösung des immer kurioser werdenden Falles herangezogen.

Improsong

Ich improvisiere zu einer bekannten Melodie auf der Gitarre einen neuen Text mit Stichworten aus dem Publikum oder als Abschluss der Show, indem Elemente aus den Szenen und Geschichten wieder auftauchen. Wünsche zur Melodie können meist erfüllt werden, wenn sie im Vorfeld der Veranstaltung geäussert werden.

Jibberishszene

Jibberish oder Gromolo nennen Improvisierer eine Fantasiesprache. Den gleichen Effekt kann eine reale Sprache haben, die bis auf den Muttersprachler im Publikum niemand spricht. Der Freiwillige darf in seiner exotischen Mutter- oder fliessenden Zweitsprache munter drauflosreden, ich muß als Partner auf deutsch reagieren und damit die Szene voranbringen.

Genregeschichte

Ich erzähle eine Geschichte in zwei unterschiedlichen Genres (Film-, Fernseh- oder Literaturgenres), die ich aus dem Publikum hole. Ein Zuschauer bekommt die Aufgabe, durch ein akustisches Zeichen den Wechsel der Genres während der Geschichte zu bestimmen.

Biografie

Ich spiele einen Menschen in verschiedenen Momenten seines Lebens. Die übergänge zwischen den kurzen Szenen bestimmen die Zuschauer, indem sie Zeitsprünge hineinrufen (z.B. "15 Jahre früher" oder "3 Stunden später"). Aus der Collage erwächst nach und nach das Bild eines Menschenlebens in seiner ganzen zeitlichen und emotionalen Tiefe.

 
Situaction